Ohne Unterschied von Stand, Herkunft und Bildung ergriffen fast alle den Pilgerstab. Wir können davon ausgehen, daß fast jedermann im Hoch- und Spätmittelalter mindestens einmal in seinem Leben eine Pilgerfahrt unternommen hat.
Die mittelalterlichen Pilgerfahrten unterscheiden sich in Bitt- und Dankpilgerfahrt, Pilgerfahrt als Buße oder Strafe und die stellvertretende Pilgerfahrt.
Ganze Netze von Pilgerwegen durchzogen Europa und den Nahen Osten. Den Pilgern wurden die erworbenen Pilgerzeichen mit ins Grab gelegt.
Grundbestand der Ausrüstung waren der Pilgerstab, die Pilgertasche, ein Mantel und ein breitkrempiger, meist runder Filzhut. Bald wurde diese Ausstattung zur festen Tracht, zum äußeren Zeichen des Pilgers, sie diente ihm als Geleitbrief und verlieh ihm das Anrecht auf die Mildtätigkeit der Hospize.

Pilgerdisplay

Zuletzt aktualisiert am 01.08.2005