Bis zur Erfindung der Nähmaschine im Jahre 1755, und im privaten Bereich auch noch lange danach, wurde ausschließlich von Hand genäht. Die Nadeln variierten dabei in Größe und Material (Horn, Knochen oder Messing, erst später Eisen). Der Nähfaden war meist aus Leinen, konnte aber auch bei Kleidungsstücken der Oberschicht aus Seide sein.
Stoffe bestanden überwiegend aus Wolle und Leinen, seltener aus Seide, ab dem 14. Jahrhundert auch aus Barchent (Baumwoll-Mischgewebe).
Etwa ab der Mitte des 14. Jahrhunderts wird im Zuge der Entfaltung der Mode auch der Beruf des professionellen Schneiders faßbar, der Kleider sowohl nach Maß fertigte wie auch Kleidung "von der Stange" verkaufte.

handgefertigte Nadel-Repliken

Zuletzt aktualisiert am 04.08.2005