Seit den Wikingern ist der kleine Bruder des Webens, das Kammweben nachgewiesen. Borten und Bänder werden so bis weit in die Neuzeit hinein auf die Weise gefertigt. Statt großem Webstuhl werden nur ein spezieller Kamm und ein Schiffchen benötigt. Die Kettfäden laufen durch die Aussparungen des Kamms und werden durch einen Kasten oder andere Befestigungen straff gehalten. Mit der Hand wird nun das obere oder unter Fach gebildet und das Schiffchen hindurchgeschoben. Mit der Kante wird auch gleich der Schußfaden angeschlagen. Auf diese Weise entsteht Faden für Faden das Werkstück. Mit dieser einfachen Vorrichtung entstand Jahrtausende lang textiler Schmuck.


Zuletzt aktualisiert am 06.08.2005